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Samba-Hack - für eine faire WM in Brasilien

  
  • Keine Vertreibung von Favela-Bewohnerinnen und Strassenhändlern
  • Keine Ausbeutung auf den WM-Baustellen
  • Keine Steuerbefreiung und Sondergesetze für die Fifa

Die Solidar-Forderungen für eine faire WM in Brasilien 2014 hat die Fifa bisher nicht erfüllt. Im Juni 2013 gingen in Brasilien über eine Million Menschen auf die Strasse, um gegen die Milliardenausgaben für sportliche Grossanlässe, Korruption und Zwangsräumungen zu protestieren.

 

Zwangsräumung von QuartierbewohnerInnen

Seit Beginn der Bauarbeiten für die WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 waren mindestens 200’000 Menschen von Zwangsräumungen betroffen.Manchmal hatten sie nur 24 Stunden Zeit, ihre Häuser zu verlassen. Wer sich weigerte, wurde mit Polizeigewalt geräumt. Oder die Behausungen wurden ohne Vorwarnung abgerissen. Dies dokumentiert ein Video des brasilianischen BürgerInnenkomitees ANCOP. Ende Mai forderte ANCOP in Genf den UN-Menschenrechtsrat auf, bei der brasilianischen Regierung zu intervenieren, um die Zwangsräumungen zu stoppen.


Vertreibung von StrassenhändlerInnen und Sondergesetze

Bis zu 300'000 StrassenhändlerInnen sind in ihrer Existenz bedroht, weil bereits jetzt ihre Lizenzen entzogen oder nicht mehr verlängert werden. Ausserdem fordert die Fifa exklusive Verkaufsrechte für sich und ihre Partner: Im WM-Rahmengesetz sind Sperrzonen rund um die Stadien vorgesehen, und das Verbot, in Sportstadions Alkohol auszuschenken, wurde auf Druck der Fifa aufgehoben. Die Fifa ist auch nicht bereit auf ihre Gewinne Steuern zu zahlen.

 

Das Debakel der WM 2010 in Südafrika – 2,8 Milliarden Schulden für den südafrikanische Staat, Rekordgewinn von 3 Milliarden für die Fifa – darf sich nicht wiederholen. Die Fifa muss für eine faire WM sorgen! Dazu hat Solidar Suisse die Fifa anlässlich des Confederations-Cup im Juni 2013 einmal mehr aufgefordert – mit dem Sambahack: