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WM-Proteste in Brasilien

 16. 05. 2014  
Vier Wochen vor Beginn der WM in Brasilien gingen gestern in mehreren Austragungsorten Tausende Menschen auf die Strasse. Allein in Sao Paulo waren es 6000.

Die Forderungen der Demonstrierenden waren vielschichtig, der Unmut richtete sich jedoch hauptsächlich gegen die Milliardenausgaben für die WM. Obdachlosenverbände forderten bezahlbare Wohnungen, LehrerInnen streikten in Rio und São Paulo für bessere Arbeitsbedingungen. Viele DemonstrantInnenen trugen Plakate, auf denen in Anspielung auf die neuen und modernen WM-Stadien die Forderung stand: «Schulen und Hospitäler nach Fifa- Standard».

In der WM-Eröffnungsstadt São Paulo kam es zu Tumulten. Geschäfte und Banken wurden demoliert und Müll angezündet. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein.