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Die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO)

  
Die IAO-Kernarbeitsnormen verbieten Zwangsarbeit und Kinderarbeit, garantieren das Recht, Gewerkschaften zu bilden, welche die Interessen ihrer Mitglieder kollektiv vertreten, fordern Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern und untersagen Diskriminierung:
  • Konvention 29 über Zwangs- oder Pflichtarbeit (1930)
  • Konvention 87 über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechts (1948)
  • Konvention 98 über das Vereinigungsrecht und das  Recht auf Kollektivverhandlungen (1949)
  • Konvention 100 über die Gleichheit des Entgelts für Männer und Frauen für gleichwertige Arbeit (1951)
  • Konvention 105 über die Abschaffung der Zwangsarbeit (1957)
  • Konvention 111 über das Verbot der Diskriminierung (1958)
  • Konvention 138 über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung (1973)
  • Konvention 182 über das Verbot und Massnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit (1999)
Diese Kernkonventionen wurden von der IAO als grundlegende und für alle Mitglieder verpflichtende Standards deklariert, selbst wenn sie diese nicht ratifiziert haben.
Die Schweiz hat alle acht Konventionen unterzeichnet und ist damit die völkerrechtliche
Verpflichtung eingegangen, die Normen in nationales Recht umzusetzen.

Hier finden Sie den genauen Wortlaut der Konventionen.